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Otello in Frankfurt Oper

Szene aus der Wiederaufnahmeserie

Jungregisseur Johannes Erath hat sich an Verdis Spätwerk Otello gewagt und es ist ihm eine Inszenierung gelungen, die die Psychologie der einzelnen Charaktere sehr fein herausarbeitet und gleichzeitig viel Spielraum für Interpretationen lässt. Laut einem Rezensenten sorge “die Intensität von Johannes Eraths Personenführung für die Vergegenwärtigung der Tragödie. Die Spannung zwischen den Figuren ist stets greifbar (…).”

Eraths aus der Spielzeit 2011/12 stammende Arbeit, dessen Inszenierung von Händels Giulio Cesare in Egitto große Erfolge feiern konnte, leitete an der Oper Frankfurt das Verdi-Jahr 2013 ein. Als Otello ist in den beiden Vorstellungen im Juli Ensemblemitglied Frank van Aken zu erleben, der die Partie bereits in der Premierenserie von Carlo Ventre übernahm. Die Desdemona wird die dem Frankfurter Publikum mittlerweile wohlbekannte Rumänin Cristina-Antoaneta Pasaroiu singen. Sie stand hier bereits in der Titelpartie von Cileas Adriana Lecouvreurund als Violetta in Verdis La Traviata auf der Bühne. Bálint Szabó war ab 2005/06 für vier Spielzeiten Ensemblemitglied der Oper Frankfurt und kehrte in dieser Spielzeit als Lodovico erstmals an sein ehemaliges Stammhaus zurück. Aus dem Ensemble ist die Mezzosopranistin Jenny Carlstedt in der Partie der Emilia besetzt, Cassio verkörpert der Amerikaner Beau Gibson, seit dieser Saison ebenfalls im Ensemble. Als Herold ist Iurii Samoilov zu erleben, seit der Saison 2012/13 Mitglied des Frankfurter Opernstudios. Angeführt von Gastsänger Marco di Felice (Jago) haben alle weiteren besetzten Künstler ihre Partien bereits in der Premiere bzw. in einer Repertoirevorstellung gesungen. Für die Vorstellungen im Juli 2013 übernimmt GMD Sebastian Weigle – wie bei der Premierenserie – die musikalische Leitung.

Letzte Vorstellung: 7. Juli 2013, 19.30 Uhr

Cristina PasaroiuCristina Antoaneta Pasaroiu gab zu Beginn der Spielzeit 2012/13 als Adriana Lecouvreur ihr Debüt an der Oper Frankfurt. Geboren 1986 in Bukarest, begann sie ihre Gesangsausbildung schon mit 12 Jahren am Dinu Lipatti Konservatorium ihrer Heimatstadt. Nach weiteren Studien am Conservatoire de Genève und am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand, schloss sie 2009 an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien ihre Ausbildung ab. Die Sopranistin ging aus einigen bedeutenden Wettbewerben als Preisträgerin hervor, darunter “Hariclea Darclée”, “Luciano Pavarotti” in Modena und “Neue Stimmen” 2011. Konzertverpflichtungen führten die junge Künstlerin bis nach Peking. Höhepunkte waren z.B. auch ihre Interpretation von Frasquita in Carmen mit Elīna Garanča für die Deutsche Grammophon, ihr Debüt in Tokyo als Micaëla in Carmen und die Teilnahme an der Sendung “Die Stars von Morgen” mit Rolando Villazón (ZDF und Arte). Zuletzt sang sie Fiordiligi in Così fan tutte am Staatstheater Kassel, wo sie diese Saison außerdem als Pamina zu erleben ist. Darüber hinaus stehen 2013 Auftritte als Violetta sowie als Gilda in Rigoletto unter Gustav Kuhn bei den Tiroler Festspielen und als Mimì (La Bohème)bei den Festspielen St. Margarethen in ihrem Kalender.

Alter Oper Frankfurt – NEUE STIMMEN

“NEUE STIMMEN”
Preisträger und Finalisten des Gesangswettbewerbs Gütersloh “Neue Stimmen”
Sonntag 12. Mai 2013
19:00, Großer Saal

An enjoyable Opera Potpourri

Solistin Cristina Pasaroiu

Ein heiteres Open-Air-Ereignis: Am 1. August eröffnet das Haydn Orchester unter Ekhart Wycik die Veranstaltungsreihe Bolzano Festival Bozen im Semiruralipark – Hl. Maria in der Au.

Auf dem Programm stehen neben dem Ungarischen Tanz Nr. 1 in g-Moll von Johannes Brahms bekannte Instrumentalstücke und beliebte Arien aus den Opern „La forza del destino“ und „Rigoletto“ von Giuseppe Verdi, „Don Pasquale“ und „L’elisir d’amore“ von Gaetano Donizetti, „Carmen“ von Georges Bizet, „Gayaneh“ von Aram Chatschaturjan, „Roméo et Juliette“ von Charles Gounod, „Cavalleria rusticana“ von Pietro Mascagni, „La Bohème“ von Giacomo Puccini und „Guglielmo Tell“ von Gioachino Rossini.

Solisten sind Cristina Antoaneta Pasaroiu (Sopran) und Saimir Pirgu (Tenor). Das Konzert im Semirurali-Park in Bozen beginnt um 21 Uhr (Eintritt frei) und wird am 4. August im Herrengarten in Brixen um 20.30 Uhr (Eintritt frei) wiederholt. Bei schlechtem Wetter wird das Konzert in Bozen in das Konzerthaus in der Dantestraße verlegt.

Ein internationaler Opernabend also: ein rumänischer Sopran, ein albanischer Tenor, ein deutscher Dirigent, ein mitteleuropäisches Orchester mit italienischem und französischem Repertoire und Ausflügen in die ungarische und russische Tanz-Musik. Der Bogen spannt sich vom „späten“ Rossini des „Guillaume Tell“ bis zum „Säbeltanz“ aus dem Ballett „Gayaneh“ von Aram Chatschaturjan und umfasst damit mehr als ein Jahrhundert europäisches Musiktheater.

Ekhart Wycik wurde 1967 in Hagen/Westfalen geboren, und studierte in Wien und Düsseldorf. Nach Meisterkursen bei Sergiu Celibidache in München, bei Rolf Reuter in Berlin, bei Heinz Rögner in Leipzig und bei Leif Segerstam in Helsinki wurde er mit dem Bielefelder Operntaler und 1999 mit dem Förderpreis der Furtwängler-Dirigierwerkstatt in Mürzzuschlag ausgezeichnet. Er war Assistent in der Arena in Verona und bei den Tiroler Festspielen in Erl. Ekhart Wycik unterrichtet an den Musikhochschulen in Köln und Düsseldorf.

1981 in Elbasan in Albanien geboren, begann Saimir Pirgu sehr früh mit dem Musikunterricht. Er erhielt ein Geigendiplom am Lyzeum seiner Heimatstadt und schloss sein Gesangsstudium bei Vito Maria Brunetti am Konservatorium in Bozen ab. 2002 gewann er den Enrico Caruso-Wettbewerb in Mailand und den Tito Schipa-Wettbewerb in Lecce. Daneben erhielt er 2004 die Eberhard Waechter-Gesangsmedaille für sein erfolgreiches Debüt an der Wiener Staatsoper und 2009 den Premio Franco Corelli in Ancona. Nachdem er an Anna Netrebkos CD „Sempre libera“ unter Claudio Abbado beteiligt war, legte er bei Universal Music seine erste Solo-CD vor, „Angelo casto e bel“, ein Arienalbum, das er mit dem Haydn-Orchester unter Gustav Kuhn eingespielt hat. Cristina Antoaneta Pasaroiu wurde 1986 in Bukarest geboren und studierte Gesang am Dinu Lipatti-Konservatorium in Bukarest, am Conservatoire de Genève und am Giuseppe Verdi-Konservatorium in Mailand. 2009 schloss sie ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Claudia Visca ab.

 

“La Traviata“ in Nordhausen Theater

Erfolgreiche junge Sopranistin in der Galanacht der italienischen Oper am 18.7. zu erleben

Als Violetta Valery in „La Traviata“ im Theater Nordhausen eroberte sie die Herzen des Publikums im Sturm: die junge rumänische Sopranistin Cristina-Antoaneta Pasaroiu. Die Kritiken waren begeistert: „Cristina-Antonaeta Pasaroiu (…) ist die primadonna assoluta, fasziniert mit emotionalisierendem Timbre, intoniert präzis, phrasiert souverän, dringt mit ihrem suggestiven Sopran in die Gefühlssysteme des Publikums, brilliert mit stimmlichen Variationen par excellence (…)“, schwärmte das Opernnetz, und die Thüringer Allgemeine schrieb: „Die rumänische Sopranistin singt (…) so schön, dass man noch länger in ihren Arien schwelgen möchte: eine mühelos leichtgängige Stimme ohne ein Gramm Schmalz, wunderbare Koloraturen, artistisch, aber ungekünstelt (…).“

“La Traviata“ in Nordhausen Theater

Neues Traumpaar (Foto: B. Susemihl)

Beide stecken mitten in einer großen Karriere, beide haben einen außergewöhnlichen Weg dorthin genommen, und beide stehen nun zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne: Cristina-Antoaneta Pasaroiu und Eduardo Aladrén…

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