Biografie

Cristina wurde in Bukarest geboren wo sie ihre Gesangsausbildung im frühen Alter von 12 Jahren begonnen hat. Bei Prof. Vittorio Terranova setzte sie Ihr Gesangsstudium am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand fort, wo sie den Bachelor mit Auszeichnung bestand und sie beendet ihr Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Meisterkurse belegte sie bei Dolora Zajick und Jaume Aragall und sie war bis 2010 Mitglied im Opernstudio in Bologna.

Cristina ist Preisträgerin von 20 verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben wie z.B.  Hariclea Darclée, Paul Constantinescu, George Georgescu, Miniatura Romantica, Festival für rumänische Lieder, Johannes Brahms,  Franz Schubert in Bulgarien, Ferruccio Tagliavini, Iris Adami Corradetti,  Luciano Pavarotti, Jaume Aragall Competition in Barcelona und Neue Stimmen in Gütersloh.

Darüber hinaus sang sie zahlreiche Konzerte in ganz Europa: Rosenblatt Recitals in London, Musikverein Wien, Ravenna, Lucca, Modena, Padua, Milano mit Archi della Scala, Teatro Reggio di Parma, Firenze, Amsterdam, Duisburg, Klangvokal Dortmund, Genf, Paris, Berlin, Barcelona, Alte Oper Frankfurt, Peking, Geneva, Paris, Sao Paolo, Konzerthaus Berlin, etc.

Bereits während des Studiums interpretiert Cristina Vittelia in La Clemenza di Tito, die Agathe in Der Freischütz und Donna Anna in Don Giovanni, die Titelrolle in Lucia di Lamermoor, sowie  Die Schöpfung von Haydn, C moll Messe, Carmina Burana, Mozart und Verdi Requiem.

Am Teatro Comunale di Bologna debütierte sie als Magda in La Rondine. Bereits im Alter von 21 Jahren sang sie die Mimi in La BohèmeMadama Butterfly und Micaëla in Carmen unter der Leitung von Michele Mariotti.

Sie verkörperte Violetta in La Traviata sehr erfolgreich bei den Tiroler Festspielen in Erl, Opera Nationala Bukarest, Temeswar und Oper Frankfurt. Kritiker schrieben: „Die rumänische Sopranistin singt die Rolle der Violetta Valéry so schön, dass man noch länger in ihren Arien schwelgen möchte: eine mühelos leichtgängige Stimme ohne ein Gramm Schmalz; wunderbare Koloraturen, artistisch, aber ungekünstelt; eine Ausdruckskraft, die sogar Violettas Selbstzweifel etwa in der Arie “E strano”aufrichtig klingen lassen. Das Publikum nahm “La Traviata” mit Begeisterung auf. Stehende Ovationen für Cristina-Antoaneta Pasaroiu waren beinahe selbstverständlich“.

Sie sang in La Rondine an der Opéra de Lorraine in Nancy, Micaëla in Carmen und  Mimi in La Bohème bei den Festspielen in  St. Margarethen unter der Leitung von Alfred Eschwé in der Inszenierung von Robert Dornhelm.

In der CD-Aufnahme von Carmen der Deutschen Grammophon mit Elina Garanҫa sang sie die Frasquita,  und für Magazzini Sonori  nahm sie La Bohème auf. In der Sendung Die Stars von Morgen war sie Gast von Rolando Villazón; die Sendung wurde sowohl im ZDF als auch auf ARTE gezeigt. Auch in einem Bericht des SWR über den Emmerich Smola Preis war sie zu sehen.

In Kassel  interpretierte sie Sylva in Die Csardasfürstin und Fiordiligi in Cosi fan tutte. Über Adriana Lecouvreur an der Frankfurter Oper schrieb die Presse begeistert: „Die gerade einmal 26 Jahre alte Rumänin Cristina-Pasaroiu gab ihr rundum überzeugendes Debüt als Adriana. Was für eine Stimme: rund, voll, mit blühender Höhe und bezauberndem Piano! Diese Sängerin ist keine bloße „Nachwuchs-Hoffnung“ – es ist schon alles da, was man für die großen Partien von Verdi bis Puccini benötigt”. Es folgten Auftritte in La Traviata und Desdemona in Otello an der Frankfurter Oper, Le Nozze di Figaro in Baden , Adriana Lecouvreur in Nizza, die Titelrolle in Suor Angelica an Teatro Liceu in Barcelona, Micaëla in Carmen in St. Gallen und Musetta in La Bohème an der Opéra Grand Avignon, Fiordiligi in Cosi fan tutte an der Vlaamse Oper in Antwerpen und Gent.

Das französische Repertoire ist ein Schwerpunkt für Cristina. Sie sang:  Leila in Les pêcheurs de perles, Antonia in Les contes d’Hoffmann, Manon, Marguerite in Faust und in Romeo et Juliette.

Einen großen Erfolg erzielte Sie an der Opéra de Nice in der Rolle der Rachel in La Juive mit Neil Shicoff unter der Leitung von Frédéric Chaslin. Man schrieb: „Mit ihrem unglaublichen Instrument, ihrer Stimmfarbe und ihrem Temperament macht Sie aus dieser Rolle einen Kunstwerk. Sie sang ihre erste Rachel mit reicher Klangfarbe, beeindruckender Technik, einer wunderbar feurig geführten Stimme und szenischem Engagement. Sie ist eine starke Darstellerin.“

Seit 2015 ist sie Mimi in La Bohème, dieses Mal in den Caracalla-Thermen Festival in Rom, Desdemona in Otello am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, gefolgt von Violetta Valéry in La Traviata und Valentine in Les Huguenots an der Opéra de Nice, Mimi am Teatro delle Muse in Ancona, Teatro Sao Paulo and Rio di Janeiro, Leila in Les pêcheurs de perles in Tel Aviv, Contessa in Le nozze di Figaro am Theater St. Gallen und Gilda in Rigoletto in Essen, La Traviata am Theater Wiesbaden, Micaëla an der Wiener Staatsoper.  In 2017 gibt Cristina ihr Debüt als Micaëla an der Bayerische Staatsoper München unter Karel Mark Chichon, an den Bregenzer Festpielen und als Magda in La Rondine an der Deutsche Oper Berlin. Viele Konzerte mit dem Jerusalem Symphony Orchester und in Tokyo unter der Leitung von Speranza Scappucci stehen in ihrem Kalender.