Mein Werdegang

Von der FAZ gelobt als eine Sängerin mit “höchster Präsenz – szenisch, vor allem aber musikalisch, dank einer Wandlungsfähigkeit ihres Soprans, der Tiefenschärfe und Koloraturhöhen, enorme Kondition und Feinarbeit an doppeldeutigen Ausdrucksnuancen einschließt”, hat sich Cristina Pasaroiu in den letzten Jahren an den wichtigsten internationalen Opernhäusern, Konzertsälen und Festivals etabliert.

Das Repertoire der rumänischen Sopranistin umfasst u.a. die Titelpartien von Suor Angelica (Gran Teatre del Liceu), La traviata (Oper Frankfurt, Oper von Nizza, Bukarest, Temeswar), Rachel in La Juive und Valentine in Les Huguenots (Oper von Nizza) und Manon (Korea National Opera, Staatstheater Wiesbaden); Magda in La rondine (Teatro Comunale Bologna, Deutsche Oper Berlin), Micäela in Carmen (Wiener Staatsoper, Bayerische Staatsoper, Bregenzer Festpiele), Leila in Les pêcheurs de perles (Tel Aviv), Liù in Turandot (Deutsche Oper Berlin), Mimì in La bohème (Caracalla-Thermen von Rom, Sao Paulo und Rio de Janeiro, Grand Opera Avignon), Fiordiligi in Così fan tutte (Vlaamse Opera, Gent), Desdemona in Verdis Otello (Oper Frankfurt), Contessa in Le nozze di Figaro (St.Gallen) und Gilda in Rigoletto (Aalto-Theater Essen, Savollina Opera Festival).

In der Spielzeit 2018/19 konnte Cristina Pasaroiu einen spektakulären Erfolg in ihrem Rollendebüt als Olympia, Antonia, Giulietta und Stella in einer Neuproduktion von Les Contes d’Hoffmann an der Deutschen Oper Berlin feiern. Laut Jürgen Otten / Das TheaterMagazin war die Sängerin die “perfekte Besetzung für diese Rollen (…). Ihr Sopran atmet Kühle, Kalkül, koloraturblitzenden Esprit. Er turtelt und funkelt in der Höhe, schwelgt schmerzensreich lyrisch in der Mittellage, sitzt felsenfest auf gutturalem Grund. Toll.”

Weitere Auftritte in 2018/19 umfassen Cristina Pasaroius Rollendebüt in der Titelpartie von Händels Alcina am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, Micaela in Carmen an der Bayerischen Staatsoper, Mimì in La bohème an der Royal Danish Opera in Kopenhagen und Gilda in einer Neuinszenierung von Rigoletto am Hessischen Staatstheater und bei den Mai-Festspielen, Gilda in Rigoletto beim Savolinna Opera Festival. In der Saison 2019/2020 kann man sie erneut im Seoul Arts Center erleben, diesmal als Olympia, Antonia, Giulietta; beim Daegu Opera Festival singt sie Magda in La Rondine. Weitere Engagements führen sie nach Tel Aviv als Manon und ans Theater Basel als Mimi.

Cristina Pasaroiu wurde in Bukarest geboren, wo sie ihre Gesangsausbildung im Alter von 12 Jahren an der Musikschule “Dinu Lipatti” begann. Sie setzte ihr Studium bei Maestro Vittorio Terranova am Konservatorium “Giuseppe Verdi” in Mailand fort und schloss es an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien ab.

Mit 21 Jahren debütierte sie als Magda in La rondine am Teatro Comunale von Bologna, wo sie anschließend unter der musikalischen Leitung Michele Mariottis u.a. auch als Mimì und Micaëla zu erleben war.

Auf dem Konzertpodium war Cristina Pasaroiu unter anderem im Rahmen der Rosenblatt Recitals in London, im Musikverein Wien, am Teatro Regio in Parma, in der Alten Oper Frankfurt, Klangvokal Dortmund, Duisburger Philharmonie, im Berliner Konzerthaus sowie in Peking, Paris, Sao Paulo, Mailand, Florenz, Jerusalem, Tokyo, etc. zu hören.