Presse: LES CONTES D’HOFFMANN

Financial Times

The star of the evening, though, is undoubtedly Cristina Pasaroiu, embodying all of Hoffmann’s loves. She pings out Olympia’s top notes fearlessly, is spirited as the Venetian courtesan Giulietta and finds moving lyrical warmth as the tragic Antonia, condemned to sing herself to death.

Onlinemerker.com
Der Star des Abends war ganz eindeutig die junge Rumänin Cristina Pasaroiu in den vier Frauenrollen Stella, Olympia, Antonia und Giulietta. Obwohl es von den stimmlichen Anforderungen her ein kompletter Unsinn ist, alle vier Rollen nur mit einer Sängerin zu besetzen, gibt es natürlich gute inhaltliche Gründe dafür. Pasariou verfügt über einen in allen Lagen ausgeglichenen, lyrischen Koloratursopran der Luxusklasse. Ob in der gestochen klar artikulierten Olympia-Arie mit schwebend leicht gesungenen Akuti, der traumhaft in irisierendem Farbenspiel interpretierten Antonia-Arie oder als zynische Kurtisane Giulietta, ihr stehen alle Mittel zur Verfügung, um nicht nur musikalisch zu überzeugen, sondern auch als Figur mitzureißen. Jedenfalls ist Cristina Pasaroiu, von ihren Bregenzer Auftritten als Micaela in Carmen bekannt, für das Divenfach eine veritable Entdeckung. Für eine große Karriere bringt sie jedenfalls alle Voraussetzungen mit: Ein exquisites Stimmmaterial à la junge Gheorghiu, eine lupenreine Technik, eine jetzt schon beachtliche Bühnenpräsenz und ein ganz großes schauspielerische Talent.

Kulturradio.de
Die rumänische Sopranistin Cristina Passaroiu hat vor allem in Wiesbaden für Furore gesorgt. Diesmal muss sie alle vier großen Frauenrollen singen. Was sie mit außergewöhnlicher Rollendifferenzierung und einer gesanglichen Physiognomie vermag – einem “Gesicht der Stimme”! –, wie man dies sonst kaum mehr findet. Großartig!

Tagesspiegel.de
Cristina Pasaroiu trällert nicht nur die Olympia bezaubernd, sondern findet auch noble Lyrismen für die Antonia und spielt als Giulietta Hoffmann schließlich sehr überzeugend falsche Gefühle vor.

Freitag.de
Die drei Kunstfiguren (aus und in dem Hoffmannhirn) waren mit Sopranistin Cristina Pasaroiu gestalterisch und selbstverständlich auch gesanglich toppbesetzt!!!

RBB-Online.de
Denn da kommen die Frauen ins Spiel, allen voran die vier Rollen singende Christina Pasaroiu aus Bukarest, ein zartestes Persönchen mit Traumtaille und einem gnadenlos voluminösen Sopran. Als Puppe Olympia fliegt sie durch die schwarze Szenerie und feuert ihre Koloraturen in die Werkstatt ihres Erfinders und in den ausverkauften Zuschauerraum.
Kulturradio Maria Ossowski

Ioco.de
Cristina Pasaroiu gibt ihren vier so verschiedenen Rollen mit klarem, schlank geführtem höhensicheren Sopran mit ganz eigenen Farben und wunderbaren Pianissimi. Eine stimmliche wie darstellerische Höchstleistung. Ihr akrobatisches Kabinettstückchen als Olympia auf Rollschuhen ist hinreißend komisch. Zu Beginn der Olympiaarie steuert sie mit Koloraturen ein sogenanntes Dolly, eine Art Hebesitzkran, der Kameraleuten ermöglicht aus unterschiedlichsten Höhen und Perspektiven zu filmen, ein Sketch in Loriot’schemGeist.

Kn-Online.de
Wenn man über eine Sängerin verfügt, die die schwierigen und so unterschiedlichen Rollen der Stella, Olympia, Antonia und Giulietta singen kann, dann ist das ein ausgesprochener Glücksfall. Die rumänische Sopranistin Cristina Pasaroiu ist ein solcher Glücksfall! Sie meistert diese vier Partien mit atemberaubender Souveränität.

Taz.de
Cristina Pasaroiu singt alle drei mit so überragender Vollendung, dass die Premiere am Samstag immer wieder durch spontanen Szenenapplaus unterbrochen wird.

Klassik-Begeistert.de
Die junge Rumänin Cristina Pasaroiu singt alle vier von Hoffmann Angebeteten und erobert die Herzen der Zuschauer im Flug.

Kultur24-berlin.de
And the singer of the Olympia, the Romanian Cristina Pasaroiu, shines with a beautiful soprano and great facial expression as a doll.

Hundert11.net
Wobei es ja allein schon ein sängerischer Wunderbaum ist, diese drei unterschiedlichen Sopranrollen Olympia, Antonia, Giulietta aus einer einzigen Kehle abzuliefern, wie es Cristina Pasaroiu beeindruckend tut – mit dem kleinen Auftritt der Mozartsängerin Stella im fünften Akt noch dazu. Wie Pasaroiu die Klang- und Charakterhebel umlegen kann, da ist man nicht sicher, ob man erkennen würde, dass das dieselbe Sängerin ist; wenn mans nicht wüsste. Olympias Koloraturen sind zauberhaft. Auch die lyrischen Passagen sehr schön,wenngleich Pasaroiu als Antonia vielleicht etwas „zu gesund“ wirkt, irdischer als so eine hoffmanesque-mesmerisierende Glasharmonika. Nur dramatisch streicht sie manchmal etwas ab, da wo’s der Zerrissenheit der Kurtisane Giulietta gilt. Ach, aber welche Höhen!

Gbopera.it
Cristina Passaroiu takes all four female roles of Stella, Olympia, Antonia and Giulietta resulting in the probably biggest part of the soprano leggiero repertory, the more so as the critical edition by Michael Kaye and Jean-Christrophe Keck presents material in nearly every scene that will be unfamiliar to viewers who know the opera in the standard Choudens edition. The young Romanian singer has enough stamina for the extended finale of the Venetian act and Stella’s conciliatory aria in the epilogue. Her coloraturas as Olympia include perfect trills and staccati as well as breathtaking acuti. Her soprano has a superb timbre, once the very criterion for an elite voice and ideal for Antonia’s lyrical outbreaks up to C’’’. A real surprise.

Und das Leben
Cristina Pasaroiu wird ihr Auftritt bei dieser Premiere an der Deutschen Oper sicher einen weiteren Karriereschub geben – verdient wäre das allemal. Wie sie die vier so unterschiedlichen Frauenfiguren porträtiert, ist aller Ehren wert. Jeder Figur vermag sie stimmlich wie körperlich eine eigene Persönlichkeit zu geben. Auffällig: das hohe Vibrato in ihrer Stimme sowie die ausdrucksstarke Kraft ihres Gesangs allgemein und ihrer Koloraturen im Speziellen. Das auch noch durch die Luft schwebend und auf Inlinern durch die Gegend flitzend zu leisten – wie bei der Darstellung der Olympia notwendig – erfordert Kraft und Können. Beides hat Pasaroiu und beides wird ihren Stern am Opernhimmel sicher deutlich heller strahlen lassen als bisher schon. Mit so einer Performance wird ein Newcomer zum Dauergast an der Spitze der Opernwelt.